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PayGap in Elternzeit

Die Ausgangssitution

Mütter und Väter bekommen Elterngeld, falls sie ihr Kind in den ersten 14 Monaten selbst betreuen und deshalb nicht oder nur in Teilzeit arbeiten. Das Elterngeld beläuft sich auf mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro im Monat.


Zwölf Monate lang gibt es das Basis-Elterngeld. Den Eltern stehen gemeinsam insgesamt 14 Monate zu, sofern sich beide an der Betreuung beteiligen. Ein Elternteil kann dabei mindestens zwei und höchstens zwölf Monate für sich in Anspruch nehmen.


Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren werden, können zwischen Elterngeld und Elterngeld Plus wählen oder beides kombinieren. Sie können dann bis zu 36 Monate lang staatliche Leistungen beziehen.

Sonstiges:

  • Bei 4 gemeinsamen Monaten Elternzeit, Partnerbonus von 250 Euro jeweils.

  • 300 Euro Mehrlingszuschlag bei Zwillingen/Drillingen

  • 10 Prozent bei Geschwisterkind unter 3 Jahren bei Elterngeld

Was Kinder für Gutverdiener bedeuten

Ab einem Einkommen von 2.770 Euro brutto ist die Bemessungsgrenze erreicht. Oft ein Minusgeschäft.

Für die Rente werden Durchschnittsverdienste angesetzt, 2017 war das ein Jahresverdienst von Jahresverdienst von 37.103 Euro.

Spätere Gehaltsentwicklung:

In Deutschland verdienen Mütter zehn Jahre nach der Geburt des ersten Kindes im Schnitt 61 Prozent weniger als im Jahr vor der Geburt.

Gründe: Frauen bleiber im europäischen Vergleich länger zu Hause, danach Teilzeit: macht lt. Studie 50 Prozent des Unterschieds aus, aber zum anderen Teil auch die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen

Gesellschaftliches Problem: weniger Steuern für den Staat, Altersarmut, Auswirkungen auf das Konsumverhalten (Bruttoinlandsprodukt)...

Kindergeld/Elterngeld und Kitaplätze sind ein Teil der Lösung, aber Veränderung im Mindset wichtiger...

 

Wer nimmt Elternzeit?

Im Jahr 2017 haben 1,35 Millionen Mütter und 410.000 Väter Elterngeld bezogen.

Während die Anzahl der Mütter mit Elterngeld um 6 Prozent zunahm, stieg die Zahl der Elterngeld beziehenden Väter um gut 11 Prozent, aber: Drei von vier Vätern beantragten die Elternzeit für zwei Monate das sind die Monate, die sie nicht an die Frau übertragen können.

ElterngeldPlus, in dem Elterngeld und Teilzeit kombiniert werden, wird vor allem von Frauen in Anspruch genommen. 2017 hat sich jede vierte Elterngeld beziehende Frau für diese Variante entschieden.

Teilzeit - Wunsch und Wirklichkeit

So würden 36 Prozent der erwerbstätigen Mütter in Paarhaushalten mit Kindern unter drei Jahren und 44 Prozent der Alleinerziehenden mit Kindern unter sechs Jahren ihre Wochenarbeitszeit um mehr als vier Stunden erhöhen (...) auf 28 Stunden.

Verteilung unbezahlte Arbeit (Kind, Haushalt, Pflege)

Erwerbstätige Männer verbringen im Durchschnitt täglich 5:32 Stunden mit bezahlter Arbeit, etwa 1,2-mal so viel Zeit wie erwerbstätige Frauen (4:15 Stunden).
Erwerbstätige Frauen verwenden auf unbezahlte Arbeit im Schnitt 3:29 Stunden und damit etwa 1,6-mal so viel Zeit wie erwerbstätige Männer (2:08 Stunden).

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