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München, 08.09.2008

Presseeinladung zur Aktion am 12.9. vor dem Kornhaus Kempten (als pdf):

"Gen-Mais - nur ein Verbot schützt!"

Alternativer Nobelpreisträger Percy Schmeiser spricht über die brutalen Methoden des Gentechnik-Konzerns Monsanto / Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft, bei Diskussion im Vorfeld von Seehofers CSU-Wahlkampfveranstaltung erwartet/ Bürger stimmen mit großer Waage über Anbauverbot ab

  • Ort: Kempten, vor dem Kornhaus, Großer Kornhausplatz 1(Karte)
  • Zeit: Aktionsbeginn: 16 Uhr/Beginn der Diskussion: 17 Uhr/Auftritt von Percy Schmeiser: 18:30 Uhr

Der kanadische Landwirt Percy Schmeiser, Träger des Alternativen Nobelpreises und weltweit bekannt für seinen Kampf gegen den Gentechnik-Konzern Monsanto, wird am 12. September 2008 zu einer Veranstaltung zum Thema Gen-Mais vor dem Kornhaus in Kempten kommen. Er wird darüber sprechen, wie Monsanto die Landwirte in seiner Heimat mit brutalen Methoden einschüchtert. Die Veranstaltung findet statt im Vorfeld einer CSU-Wahlkampfveranstaltung mit Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, die im Kornhaus abgehalten wird. Sie ist Teil einer bayernweiten Aktionstour gegen Gen-Mais, mit der sich das Online-Netzwerk Campact gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umwelt-, Bio- und Imkerverbänden Seehofer im bayerischen Wahlkampf an die Fersen heftet und von ihm ein Anbauverbot des Gen-Mais MON810 von Monsanto fordert (www.bayern-stoppt-genmais.de).

Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft, möchte im Rahmen der Veranstaltung mit Landwirten, Verbraucher/innen und Imkern über das Thema Gen-Mais diskutieren. Aufgrund seines vollen Zeitplans konnte der Politiker seine Teilnahme an der Diskussionsrunde nicht sicher zusagen. Er möchte jedoch alles daran setzen, zu kommen.

Besucherinnen und Besucher der CSU-Wahlkampfveranstaltung können abstimmen, ob sie für oder gegen ein Verbot des Gen-Mais sind. Sie können entscheiden, in welche Schale einer großen Waage sie jeweils einen Maiskolben legen. Am Ende der Veranstaltung wird das Ergebnis präsentiert. Mit Infoständen und Informationswänden informieren Landwirte, Imker und Umweltorganisationen über die Folgen des Gen-Mais-Anbaus. Für das leibliche Wohl ist mit einer gentechnikfreien Tafel gesorgt.

In Kanada werden Gentechnik-Pflanzen bereits in großem Stil angebaut. In Europa ist der Gen-Mais MON810 des Konzerns Monsanto, der rund 90 Prozent des globalen Marktes für Gentechnik-Saatgut kontrolliert, derzeit die einzige Gentechnik-Pflanze, die kommerziell angebaut wird. Etliche europäische Staaten haben den Anbau des Gen-Mais MON810 auf Grund der hohen Risiken für Mensch und Umwelt bereits verboten. Die Organisatoren der Tour fordern, dass Horst Seehofer diesem Beispiel folgt.


Ihre Ansprechpartnerin:

  • Stefanie Hundsdorfer, Campact e.V.:

    hundsdorfer@campact.de,
    t. 04231 . 957 452, m. 0177 . 930 34 58