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auf aktuelle politische Entscheidungen.
Anrede,
haben Sie vielen Dank für Ihre E-Mail vom 05. Mai, in der Sie sich mit aktuellen energiepolitischen Themen auseinandersetzen. Ich begrüße Ihre Teilnahme an der Diskussion.
Gerne möchte ich Ihnen meine Sichtweise darlegen: Unser Ziel muss es sein, eine nachhaltige Energieversorgung zu schaffen. Dazu gehört, den Anteil der Erneuerbaren Energien kontinuierlich zu steigern. Wir wollen einen weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dazu habe ich mich immer bekannt.
Die Kernkraft stellt für mich eine Brückentechnologie dar, die wir noch so lange brauchen, bis ausreichend klimafreundliche und kostengünstige Alternativen verfügbar sind. Es macht keinen Sinn, sichere deutsche Kernkraftwerke jetzt vom Netz zu nehmen und diese durch zusätzliche Kohlekraftwerke oder durch Energieimporte zu ersetzen. Dies steht im Widerspruch zu unseren Klimaschutz- und CO2-Reduktionszielen. Ich werbe auch dafür, dass wir die Laufzeitverlängerung an bestimmte Bedingungen knüpfen, insbesondere daran, dass die Zusatzerlöse aus der Laufzeitverlängerung zu einem guten Teil in die Forschung und in erneuerbare Energien gesteckt werden. Wir könnten damit den Weg hin zu den erneuerbaren Energien noch schneller gehen. Was die von Ihnen angesprochene Endlagerung von atomaren Abfällen angeht, steht für uns eine sichere Verwahrung im Vordergrund. Wir können in dieser Frage unsere Augen nicht verschließen und haben deshalb das Moratorium zur Erkundung des Salzstocks Gorleben aufgehoben, um in einem ergebnisoffenen Prozess die Eignung des Standorts zu prüfen.
Ich werde mich weiter diesem Thema annehmen und mich aktiv einbringen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich bei konstruktiver Kritik und Fragen an mich wenden würden.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Gebhart
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Anrede,
haben Sie vielen Dank für Ihre Mail von gestern und Ihre Teilnahme an der energiepolitischen Diskussion. Das Thema, das Sie ansprechen, ist ein enorm wichtiges. Unser Ziel muss es sein, eine nachhaltige Energieversorgung zu schaffen. Dazu gehört, den Anteil der erneuerbaren Energien kontinuierlich zu steigern. Wir wollen einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Dazu habe ich mich immer bekannt. Ich bin jedoch dafür, dass wir kein willkürliches Ausstiegsszenario festlegen, sondern unseren zukünftigen Energiemix unter Zugrundelegung von validen und wissenschaftlichen Daten und Fakten berechnen. Dies werden wir mit unserem Energiekonzept, das im Herbst vorliegen wird, tun.
Daran schließt sich eine Rückfrage an: Wieso verstopft die Kernkraft die Stromnetze und blockiert den Ausbau der erneuerbaren Energien? Die erneuerbaren Energien haben nach dem EEG Einspeisevorrang. Das soll auch so bleiben.
Ich bin gespannt und neugierig auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Gebhart