Nimm mit 512.157 Campact-Aktiven Einfluss
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In der zweiten Junihälfte 2010 zogen zwei "radioaktive Wolken" quer über das Land. Sie bestanden aus insgesamt mehr als 25.000 schwarz-gelben Ballons, die wir an den AKWs Biblis und Krümmel aufsteigen ließen, um die Menschen vor ihren "tödlichen Nachbarn" zu warnen. Hinter jedem einzelnen Ballon stand dabei ein Mensch, der für den Atomausstieg eintritt.
Alle drei Reaktoren - die beiden Uralt-Meiler Biblis A und B im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet und der Pannenreaktor Krümmel in der Metropolregion Hamburg - stehen symbolisch für die Gefahren der Atomkraft. Über die Fundorte der Ballons wollen wir zeigen, wohin es eine radioaktive Wolke wehen würde, wenn es an den beiden Standorten zu einem Reaktor-Unfall oder einem Terroranschlag käme. Nach der ersten Aktion in Biblis trug der Südwestwind die Ballons über Frankfurt, Erfurt und Leipzig hinweg bis nach Brandenburg! Hier können Sie sich die Karte mit den Fundorten anschauen.
Insgesamt über 1000 Campact-Aktive unterstützten uns bei den Aktionen. Ob in Nachtschichten beim Befüllen der Ballons, beim Tragen der Ballonschläuche auf dem langen Marsch zum AKW Biblis, dem Anordnen des Radioaktivitätszeichens in Krümmel - ohne die tatkräftige Hilfe vieler Menschen hätten wir die Aktionen nicht durchführen können. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren!
Sie können uns helfen, indem Sie den Fundort des Ballons auf der am Ballon befestigten Rückmeldepostkarte eintragen und diese an uns zurückschicken. Alternativ können Sie auch das Formular auf unserer Seite ausfüllen.
Die Fundorte der Ballons veröffentlich wir auf einer Karte - sie zeigen das Gefährungsgebiet rings um das AKW.